Archiv der Kategorie: Berufsschule

CISCO Networking Academy Program

Das Cisco Networking Academy Program als Chance für den erfolgreichen Einstieg in die Netzwerk- und Kommunikationstechnik.

In Deutschland fehlen 2010 nach Einschätzung von Fachleuten rund 45.000 IT-Spezialisten! Schon heute suchen in Deutschland nicht nur IT-Firmen, sondern auch mittelständische Unternehmen händeringend nach Netzwerkadministratoren für ihre Hausnetze.

Cisco Systems hat es sich vor diesem Hintergrund zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Computern und Netzwerken für die nächste Generation der Internettechnologien zu schulen, um dem IT-Fachkräftemangel in Deutschland entgegen zu wirken. Das Herzstück des Engagements ist das internationale Cisco Networking Academy Program (CNAP), das in Deutschland den Namen Bildungsinitiative Networking trägt.

Cisco-Netacad-Logo

CNAP für die Fachoberschule „Informationstechnik“

Die Berufliche Schule in Nidda bietet zunächst für alle Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule „Informationstechnik“ diese weltweit anerkannte Netzwerktechnikzertifizierung von Cisco Systems an. Diese Zertifizierung genießt international einen hohen Ruf und erhöht bei erfolgreichem Abschluss der „Qualifizierungsmaßnahme“ die Chancen einen begehrten Ausbildungsplatz im IT-Bereich zu erhalten.

Lernmanagementsystem und Praxislabor

Die Lehrinhalte der Networking Academy gliedern sich in didaktisch aufbereitete Lerninhalte. Zur Vermittlung von Technologien rund um Rechnernetze und deren Komponenten kommen ausgeklügelte eLearning-Methoden zum Einsatz. So sorgen z.B. Flash-basierte Multimedia-Materialien für hohe Anschaulichkeit und Simulationen visualisieren selbst komplexe Netzphänomene. Mit der bereitgestellten Simulation (Paket Tracer Tool) können Schüler auch zuhause die Daten-kommunikation in einem Computernetz analysieren und so Rück-schlüsse auf das Verhalten eines Computernetzes ziehen. Dabei kann – sozusagen nebenbei – die Konfiguration von Netzgeräten eingeübt werden, um in einem weiteren Schritt die Konfigurationseinstellungen an realen Routern und Switchen zu testen. Den Schülerinnen und Schülern wird das multimedial aufbereitete Netzwerkwissen als Begleitmaterial zum Selbststudium kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit erübrigt sich die Anschaffung teurer Fachbücher! Lehrkräfte haben dabei die Möglichkeit, den Lernprozess jedes einzelnen Schülers zu verfolgen. Die von Cisco Systems bereitgestellte Lernplattform unterstützt dabei, den Unterricht individuell und zielgruppengerecht zu gestalten. Auch die Notenvergabe ist sehr transparent, da jeder Schüler bei den Unterrichtseinheiten automatisch Punkte sammelt, die in einer Übersicht abrufbar sind.Wir freuen uns an reger Teilnahme an dem Wahlfach „CNAP“.

http://www.cisco.com/web/learning/netacad/index.html

Flyer “Cisco Network Academy”

CNAP-Einführung Pressebericht

 Cisco-Banner

Berufsschule (BS)

Die Berufsausbildung erfolgt in Deutschland überwiegend im sogenannten dualen System, d.h. die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieben und den Berufsschulen. Diese beiden rechtlich voneinander unabhängigen Ausbildungsträger arbeiten zusammen mit dem gemeinsamen Ziel, junge Menschen

  • zu möglichst qualifizierten Fachkräften auszubilden
  • zu verantwortlichem Handeln im Berufsleben und in der Gesellschaft zu befähigen und
  • zu beruflicher Fort- und Weiterbildung zu motivieren.

Der betriebliche Teil der Berufsausbildung wird

  • in Betrieben der Wirtschaft (Industrie und Handwerk)
  • in vergleichbaren Einrichtungen des öffentlichen Dienstes (Stadtverwaltungen)
  • in Praxen der freien Berufe (Ärzte, Steuerberater) oder in Haushalten durchgeführt.

Verwaltungs-, Aufsichts- und Prüfungsinstanz sind die jeweiligen Kammern als zuständige Stellen z.B. die Industrie- und Handelskammer für alle Gewerbebetriebe. Sie sind auch Auskunfts- und Beratungsstellen in Fragen der Berufsfindung und Berufsausbildung.

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Die im Betrieb zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten sind für jeden Ausbildungsberuf in besonderen Ausbildungsordnungen festgelegt. Diese Ordnungen regeln auch die Ausbildungsdauer und die Prüfungsanforderungen. Die in der Berufsschule zu vermittelnden fachtheoretischen und allgemeinbildenden Lerninhalte sind in sogenannten Rahmenplänen festgelegt. Für das erste Berufsschuljahr (Grundstufe) gibt es für alle Ausbildungsberufe eines Berufsfeldes einen gemeinsamen Rahmenplan, während in den folgenden Schuljahren (Fachstufen) für jeden Ausbildungsberuf ein eigener Rahmenplan existiert.

Für den zeitlichen Ablauf des Berufsschulbesuches gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Teilzeitunterricht heißt, dass der Schüler an einem oder zwei Tagen pro Woche den bis zu zwölfstündigen Unterricht besucht und an den restlichen Tagen im Betrieb ausgebildet wird. Die meisten Schülerinnen und Schüler besuchen diese Teilzeitform.
  2. Blockform heißt, eine oder mehrere volle Unterrichtswochen wechseln mit längeren Zeiten reiner betrieblicher Ausbildung ab. Die Länge der Berufsschulzeit oder der Tätigkeit in der Firma ändert sich dadurch nicht. Diese Organisationsform wird insgesamt nur von wenigen Auszubildenden besucht und kommt vor allem im Berufsfeld Bautechnik sowie den Kfz-Berufen vor.

Am Ende der dualen Berufsausbildung steht die Abschlussprüfung, die von den Kammern unter maßgeblicher Beteiligung der Berufsschulen durchgeführt wird. Mit dem erfolgreichen Abschluss erhält die Auszubildende bzw. der Auszubildende die Berufsqualifikation als Facharbeiter/in, Kaufmannsgehilfe/in oder Geselle/in. Über den erfolgreichen Abschluss der Berufsschule wird zusätzlich ein qualifizierendes Abschlusszeugnis ausgestellt, das insbesondere für den Einstieg in weiterführende berufliche Bildungsgänge von Bedeutung ist.

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An der Berufsschule Nidda erfolgt der schulische Teil der Berufsausbildung in folgenden Berufsfeldern/Ausbildungsberufen

Berufsfeld 01-Metalltechnik

  • Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Feinwerkmechaniker/in
  • Industriemechaniker/in
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in
  • Konstruktionsmechaniker/in
  • Kraftfahrzeugmechatroniker/in
  • Metallbauer/in
  • Werkzeugmechaniker/in
  • Zerspanungsmechaniker/in
  • Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkte: PKW-, Nutzfahrzeug-, Motorrad- und Fahrzeugkommunikationstechnik

Ausschließlich im 1.Ausbildungsjahr:

Alle Berufe der Metalltechnik

Berufsfeld 02-Elektrotechnik

  • Elektroniker/in FR Energie- und Gebäudetechnik (HW)
  • Elektroniker/in FR Automatisierungstechnik (HW)
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik (IHK)
  • Elektroniker/in für Automatisierungstechnik (IHK)

Berufsfeld 03-Bautechnik

Grundstufe (1. Ausbildungsjahr): alle Bauberufe z.B.

  • Maurer/in;
  • Beton- und Stahlbetonbauer/in;
  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in;
  • Estrichleger/in;
  • Zimmerer/in;
  • Wärme-, Kälte-, Schallschutzisolierer/in;
  • Trockenbaumonteur/in;
  • Straßenbauer/in;
  • Rohrleitungsbauer/in;
  • Kanalbauer/in

Fachstufen ( 2.+ 3. Ausbildungsjahr):

  • Beton- und Stahlbetonbauer/in,
  • Maurer/in

Berufsfeld 12-Farbtechnik und Raumgestaltung

Anmeldeformular:

Download (PDF, 13KB)

Pläne für den Blockunterricht Schuljahr 2018/19 (Stand: 21.06.2018):

Download (PDF, 70KB)

Download (PDF, 80KB)

Download (PDF, 181KB)

Weitere Infos unter:

Berufsschüler fertigen Tor für Berufliche Schule Nidda an

Zusätzliche Nutzung des Schulgebäudes durch Eigenleistung der Schüler

N i d d a (pd) Die angehenden Metallbauer und Konstruktionsmechaniker im dritten Ausbildungsjahr und ihre Lehrer, Manfred Morkel und Marc Brix, der Klasse 12MOC  planten im vergangenen Schuljahr ein Außentor für der Berufliche Schule des Wetteraukreises in Nidda. Hierbei wurden theoretische Lerninhalte in einer praktischen Tätigkeit angewandt. Unwägbarkeiten und Gestaltungszwänge mussten von den Schülern überwunden werden! Das Tor wurde notwendig, um den schuleigenen Bootstrailer eine geeignete Unterstellmöglichkeit zu bieten.

  An den Zusatz-Berufsschultagen ging es an die Fertigung des Tores, hier wurden Halbzeuge zugeschnitten und durch Schutzgas-Schweißen gefügt und Bleche vernietet. Danach ging die geschweißte Baugruppe zur Verzinkung, um die Lebensdauer der Toreinheit zu verlängern.

Nach Rückkunft vom Verzinken und dem Aussägen des Mauerdurchbruches, das von einer Fachfirma erfolgte, musste der Torrahmen eingebaut und die zwei Türflügel eingepasst und gefügt werden. Mit einer ordentlichen Portion Ausdauer der Schüler konnte diese Projekt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden!

Diese Arbeiten wurden erst möglich, weil sie vom  Schulträger, hier der Wetteraukreis, genehmigt und die Materialkosten übernommen wurden. Die Entsorgung der ausgesägten Betonteile konnten kostenfrei im benachbarten Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft, ABZ, entsorgt werden. Beiden Einrichtungen gilt ein herzliches Dankeschön.