Archiv der Kategorie: Allgemein

Ehrenmitgliedschaft für Gründungsmitglied und Kassenwart Alfred Kister

Alfred Kister wird Ehrenmitglied des Fördervereins der Beruflichen Schule Oberhessen am Standort Nidda.

Seit der Gründung des Fördervereins der beruflichen Schule in Nidda im November 1991 bis zum heutigen Tag war Alfred Kister ununterbrochen Kassenwart, das sind fast 30 Jahre“, so der 1. Vorsitzende des Fördervereins Manfred Müller während der Mitgliederversammlung des Vereins am 30.06.2021. Kein Vorstandsmitglied des Vereins hatte vor Kister sein Amt so lange inne und das sogar 14 Jahre über seinen Eintritt in den Ruhestand hinaus. Ein unvergleichbares Engagement, für das ein besonders großes Maß an Idealismus notwendig sei, so Müller weiter. Der Verein würdigte dieses nun auf besondere Weise mit der Ehrenmitgliedschaft. 

„Der Kassenwart im Förderverein ist die wichtigste Person. Einnahmen und Ausgaben müssen ordentlich verbucht werden, das ist die wesentliche Aufgabe eines Fördervereins“ erklärte Müller. Diese sind dazu da, um die Schulen zu unterstützen und im Besonderen die Lernbedingungen für Schülerinnen und -Schüler zu verbessern. Mit den Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und aus Geld- und Sachspenden würden Unterrichtsprojekte finanziert und manche neuen Anschaffungen erst möglich. Im Zentrum stehen dabei immer die Schüler. Neue Kanus für Erlebnispädagogik, Werkzeuge für den Praxisunterricht, Arbeitshefte und Zeitschriften für Schüler und Auszubildende waren Ausgaben der letzten Monate, berichtete Kister in seinem letzten Kassenbericht. Ohne Förderverein könne all das nicht realisiert werden, wie z.B. auch eine ganze Heizungsanlage als Sachspende für die Ausbildung der Anlagenmechaniker.

In vielen Vereinen wird es schwer, Nachfolger für Ämter im Vorstand zu finden. Umso erfreulicher war es, dass in der Mitgliederversammlung die Neuwahlen für den Vorstand erfolgreich durchgeführt werden konnten. Für den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Kister wurde Veronika Feuerbach zur Kassenwartin gewählt und das Amt des 1. Vorsitzenden übernimmt Thomas Meißner, beide Lehrkräfte an der Beruflichen Schule Oberhessen. Mehr Informationen und das Anmeldeformular des Fördervereins kann man auf der Homepage der Schule finden. (www.bs-oberhessen.de)

Abschlussfeier an der Beruflichen Schule Oberhessen

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am Standort Nidda die Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule verabschiedet. Nach einem von digitalem Unterricht und besonderen Hygieneregeln geprägten Schuljahr, wurde aufgrund der aktuellen Situation auch in diesem Jahr ohne Gäste gefeiert.

Zum Auftakt lobte der stellvertretende Schulleiter der beruflichen Schule Oberhessen Alexander Popplow in seiner Ansprache die besondere Leistung und das Durchhaltevermögen der Schülerinnen und Schüler, die trotz den erschwerten Rahmenbedingungen und besonderen Belastungen der Corona Pandemie ihren Abschluss meistern konnten. Dabei ermutigte er die Schülerinnen und Schüler weiterhin ihre Talente zu entwickeln, ihre Chancen zu nutzen und sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen zu lassen. Er wies darauf hin, dass auch die Berufliche Schule in diesem Jahr ihr Ziel erreicht hat. Nach einem mehrjährigen Prozess entstand aus zwei traditionsreichen Schulen die Berufliche Schule Oberhessen mit einem Standort in Büdingen und einem Standort in Nidda. Im Anschluss an die Glückwünsche des Schulleiters fanden die Klassenlehrerinnen Lisa Jungkurt (11 BFA) und Petra Claas (11 BFB) anerkennende und persönliche Worte für ihre Schülerinnen und Schüler und übergaben die Zeugnisse.

An der Beruflichen Schule Oberhessen haben in diesem Jahr 47 Schülerinnen und Schüler die Berufsfachschule erfolgreich absolviert. Sie hatten die Schwerpunkte medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe, Mechatronik und Wirtschaft und Verwaltung gewählt. In den zwei Ausbildungsjahren haben die Lernenden neben allgemeinbildendem auch berufsbezogenen Unterricht in Theorie und Praxis erhalten und sich neben der beruflichen Qualifikation einen mittleren Bildungsabschluss erarbeitet. Die Berufliche Schule Oberhessen bietet mit den Schwerpunkten medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe, Ernährung und Hauswirtschaft, Mechatronik und Wirtschaft und Verwaltung ein breites Spektrum an Möglichkeiten zum Erlangen des mittleren Bildungsabschlusses in der östlichen Wetterau. Die Standorte Nidda und Büdingen bieten damit beste Voraussetzungen für eine betriebliche Berufsausbildung oder den Besuch weiterführender Fachschulen, Fachoberschulen oder beruflicher Gymnasien. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bs-oberhessen.de.

News

Liebe Schülerinnen und Schüler,
bitte beachtet, dass bei der Einschulung in das neue Schuljahr ein aktueller Coronatest (Bürgertest) vorzulegen ist.

Die Büchereien der Beruflichen Schule Oberhessen und der Stadt Nidda arbeiten zusammen

Die vergangenen 14 Monate haben gezeigt, wie wichtig der Zugang auch zu Büchern gerade für Schülerinnen und Schüler ist. Wohin gehen, wenn die Schule als Ressource nicht zur Verfügung steht? Natürlich in die Bibliothek (gleich nach dem hervorragenden Internet).

Nach mehreren Treffen haben die Leiterin der Stadtbibliothek Nidda, Frau Kathleen Kmetsch und der Leiter der Schulbibliothek der Beruflichen Schule Oberhessen, Herr Frank-C. Steinbach vereinbart, zusammen zu arbeiten.

So ist geplant, dass die Schülerinnen und Schüler mit Beginn des Schuljahres 21/22 einen Büchereiausweis für die Stadtbücherei bekommen. Somit können sie für jegliche Literaturrecherche bei der Stadtbibliothek Hilfe bekommen.

Die Bibliothek der Beruflichen Schule Oberhessen steht als Präsensbibliothek für Nutzer der Stadtbücherei zur Verfügung. Hier gibt es aktuelle Literatur zu den Fachbereichen der Schule wie Maschinenbau, Bautechnik, Kraftfahrzeugtechnik oder auch Mathematik und Chemie.

Zudem ist eine weiterte Verbundlösung angedacht, so dass für Prüfungen z.B. die Bibliotheken der lokalen Schulen Wörterbücher, Tabellenbücher oder Formelsammlungen einander ausleihen könnten, wie sie zwischen Nidda und Büdingen bereits geschieht.

Große Zustimmung erhält diese Zusammenarbeit auch von Herrn Bürgermeister Hans-Peter Seum, der sich persönlich informiert hat und das als eine „sehr guten Anfang für einen sicher auch in weiteren Bereich noch ausbaufähiges gemeinsames Wirken“ sieht.

 

Zwei Schnuppertage zur Berufsorientierung an der Beruflichen Schule Oberhessen in Nidda

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche hatten die Schülerinnen und Schüler aus sechs 8-ten und 9-ten Klassen der Geschwister-Scholl-Schule aus Assenheim Gelegen-heit, sich ausgiebig über ihre beruflichen Zukunftsmöglichkeiten zu informieren. An zwei Tagen schnupperten sie in die verschiedenen Berufsfelder, welche an der BS Oberhessen unterrichtet werden. Ganz anschaulich, durch einen Esstypentest, erfuhren die Schülerinnen und Schüler eine Menge über gesundes Essen und erprobten, mit Farben und dem 12-teiligen Farbkreis nach Johannes Itten was passiert, wenn man verschiedene Farben mischt. Kreativ planten sie im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung Geschäftsideen, wie z.B. eine „ Schul-App“ mit digitalem Vertretungsplan und Videotelefonie-Funktion oder einen „plastikfreien Supermarkt“. Sie fertigten in Metalltechnik einen Handyhalter, in Elektrotechnik einen „heißen Draht“ oder in Holztechnik einen Würfel und Schlüsselanhänger. Berufsorientierung mit Herz und Hand! Nach der Fusion der beiden beruflichen Schulen (Nidda und Büdingen) zur Beruflichen Schule Oberhessen bieten beide Standorte ein breit gefächertes Angebot an Berufsfeldern in weiterführenden Schulformen mit Abschlüssen vom Hauptschulabschluss bis zum Fachabitur – Anmeldungen sind noch möglich! Information unter 06043/96390. und www.bs-oberhessen.de.

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No-Hate-Speech-Workshop in der Klasse 11EH2

Hate Speech, zu Deutsch Hassrede, ist insbesondere im Internet ein permanentes Thema. Viele junge Menschen stolpern über Hate Speech im Internet. Sie lesen Hasskommentare und sehen Bilder oder kurze Videos, in denen Menschen beleidigt werden. Eine repräsentative Umfrage der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat ergeben, dass etwa 96% der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland schon Hass im Netz erlebt und gesehen haben. Die No-Hate-Speech-Kampagne definiert Hate Speech folgendermaßen:

„Hate Speech ist, wenn man Worte und Bilder als Waffe einsetzt, bewusst, gezielt und voll auf die Zwölf. Wenn Menschen abgewertet und angegriffen werden oder wenn zu Hass oder Gewalt gegen sie aufgerufen wird. Oft sind es rassistische, antisemitische oder sexistische Kommentare, die bestimmte Menschen oder Gruppen als Zielscheibe haben.“ (https://no-hate-speech.de/de/wissen/)

Hate Speech trifft vor allem Menschen die augenscheinlich einer bestimmten Gruppe zugehören. Oftmals handelt es sich um Gruppen, die bereits gesellschaftlich benachteiligt sind oder diejenigen, die sich mit diesen Menschen solidarisieren.

Die Schüler*innen der 11 EH2 haben sich einen Workshop zum Thema Hate Speech gewünscht und am 26.05.2021 diesen in ihrer Klasse gemeinsam mit Respektcoachin MarleneDing, welche bei der Internationalen Bund Südwest gGmbH tätig ist, durchgeführt. Nach einem Auflockerungsspiel erarbeiteten sie zusammen mit der Klassenlehrerin Melanie Fellinger und Marlene Ding zunächst die Bedeutung von HateSpeech und die Abgrenzung zu Cybermobbing. Ein wichtiger Faktor von Hate Speech ist unter anderem, dass durch den Deckmantel der Anonymität im Internet ein Enthemmungseffekt hergestellt wird. Die Hemmschwelle sinkt und eine kleine laute Minderheit schafft es, Hate Speech zu verbreiten. Die große Mehrheit schweigt. Damit die Schüler*innen lernen, das Schweigen zu durchbrechen, wurden verschiedene Szenarien durchgespielt. Was können die Schüler*innen konkret tun? Es gibt die Möglichkeit Beiträge zu melden oder sich mit Screenshots der entsprechenden Beiträge an die Lehrkräfte zu wenden. Die Webseite „ jugendschutz.net“ kann ebenso als Anlaufstelle und Beratung weiterhelfen. Für Schüler*innen eignet sich aber besonders gut eine humorvolle Gegenrede (sog. Counterspeech). Humor kann brenzlige Situationen im Kommentarbereich entschärfen und zu einer Versachlichung der Debatte führen. Beispiele für humorvolle Antworten gibt es z.B. auf der Homepage des No-Hate-Speech-Movements (https://no-hate-speech.de/de/). Die Schüler*innen waren nach einem informativen Input nun selbst an der Reihe Counterspeech zu entwickeln und anzuwenden. In Gruppen erarbeiteten sie Plakate mit verschiedenen Ideen zu Counterspeech (siehe Fotos) und Dank des großen Engagements der Schüler*innen ergab sich eine beachtliche Sammlung von Gegenreden.

Quellen:

 HATE SPEECH FORSA-STUDIE (2021): Landesanstalt für Medien NRW (2021): HATE SPEECH FORSA-STUDIE 2021. Online verfügbar: https://www.medienanstalt-nrw.de/themen/hass/forsa-befragung-zur-wahrnehmung-von-hassrede.html [Stand: 01.06.2021]

No-Hate-Speech-Movement: https://no-hate-speech.de/de/wissen/ [Stand: 01.06.2021]