Archiv des Autors: Thomas Meissner

Informationen zum Schulbetrieb nach den Herbstferien

Vom 25. Oktober bis zum 5. November werden  Präventionsmaßnahmen durchgeführt.
Dies bedeutet konkret:

1. In diesen zwei Wochen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im
Unterricht auch wieder am Sitzplatz. Nach den beiden Präventionswochen besteht
– vorbehaltlich der dann aktuellen Infektionslage – grundsätzlich keine Maskenpflicht
mehr im Freien, am Sitzplatz und wenn es zu pädagogischen Zwecken erforderlich
ist. Ausnahme: In den ersten 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse oder im Kurs muss eine Maske getragen werden. Bei einem Ausbruchsgeschehen in der Schule kann das Gesundheitsamt das Tragen von Masken anordnen.

2. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht müssen die Schülerinnen und Schüler in diesen zwei Wochen drei- statt zweimal pro Woche einen negativen Testnach-weis vorlegen. Dieser kann weiterhin in der Schule erbracht werden und wird im Testheft vermerkt. Die Testpflicht besteht nicht für bereits vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Die regelmäßige Dokumentation der Schülertests im Testheft, die auch als Negativnachweis in der Freizeit, bspw. im Kino oder Restaurant, gilt, bleibt auch während der Herbstferien als aktueller Negativnachweis gültig.
Nach den beiden Präventionswochen ist die Rückkehr zum Status quo beabsichtigt.

Weiter Informationen finden Sie im der folgenden PDF-Datei.

Eltern-und-Schuelerschreiben-Schulbetrieb-nach-den-Herbstferien-2021-1

Solide Ausbildung mit Holz

Die zukünftigen Holverarbeitungshelfer sowie Rainer Landmann und Tony Hunting (2. und 3. v. l.) von der bhw und Joachim Weis und Wolfgang Leo (4. und 5. v. l.) von der BSO freuen sich auf die Zusammenarbeit. © pv

Wetteraukreis (pm). Mit einer Ausbildung und einem Abschluss in der Tasche sind die Chancen, einen guten Arbeitsplatz zu finden deutlich besser – auch für Menschen mit Behinderung. Deshalb bietet die Behindertenhilfe Wetteraukreis (bhw) ihren Klienten die Möglichkeit, eine ihren Fähigkeiten angepasste Ausbildung, eine sogenannte Teilqualifizierung, zu machen.

Für die Teilqualifizierung zum Holzverarbeitungshelfer kooperiert die bhw jetzt mit der Beruflichen Schule Oberhessen (BSO).

In der zwei Jahre andauernden Qualifizierung werden den Teilnehmern in unterschiedlichen Bausteinen solide praktische und theoretische Grundlagen vermittelt. Wer Holzverarbeitungshelfer werden will, lernt in dieser Zeit den Werkstoff Holz kennen, schult seine handwerklichen Fähigkeiten und setzt seine Kreativität ein. Die Teilnehmer lernen, mit Werkzeugen und Maschinen umzugehen, auf Arbeitssicherheitsaspekte zu achten, Oberflächen zu bearbeiten, Holzprodukte zusammenzubauen. »Die einzelnen Bausteine der Qualifizierung sind abgeleitet von der Schreinerausbildung«, erklärt Wolfgang Leo, Abteilungsleiter der BSO. Er freut sich, dass die bhw wegen einer Kooperation auf die BSO zugegangen ist. Durch die Fusion der Berufsschulen in Nidda und Büdingen habe man für eine solche Zusammenarbeit mehr Spielraum, so Leo.

»Nachdem unser ehemaliger Kooperationspartner aufgrund von internen Umstrukturierungen die Zusammenarbeit beendet hat, haben wir eine Berufsschule in der Region gesucht, bei der unsere Klienten die theoretische Ausbildung machen können. Mit der BSO haben wir einen Partner gefunden, dem auch die Zielgruppe nicht fremd ist«, sagt die Leiterin des Berufsbildungsbereichs der bhw, Bettina Kopp. Der Fachlehrer für Holztechnik der BSO, Joachim Weis, betreut häufig Klassen für besondere Bildungsgänge, zum Beispiel Integrationsklassen, Schüler mit Migrationshintergrund oder Jugendliche mit problematischen Hintergründen. Weis will die Methodik und Didaktik auf die Zielgruppe zuschneiden. »Um die theoretischen Grundlagen zu vermitteln, werde ich die Lerninhalte so aufbereiten, dass sie sehr einfach zu verstehen sind. Wir werden zum Beispiel sehr viel mit Bildern arbeiten«, erklärt der Fachlehrer.

Aktuell nehmen fünf Klienten der bhw an der Teilqualifizierung zum Holzverarbeitungshelfer teil. Der dritte Baustein, in dem sie das Messen und Anreißen mit Werkzeugen kennengelernt haben, schloss in dieser Woche mit einer Prüfung ab. Im vierten Baustein, geht es um den Umgang mit Elektrowerkzeugen. Der Unterricht findet einmal in der Woche im Berufsbildungshaus der bhw in Bad Salzhausen statt. Die praktische Ausbildung machen die Teilnehmer in der Schreinerei der bhw in den Hirzenhainer Werkstätten mit dem Tischlermeister und Arbeitspädagogen Rainer Landmann.

Wetterauer Zeitung, S. 4, 02.10.2021

Jung + sicher + startklar | Aktionstag an der Beruflichen Schule Oberhessen

Die Verkehrswacht Wetteraukreis veranstaltete in der vergangenen Woche unter dem Titel „JUNG+SICHER+STARTKLAR“ einen Aktionstag an der Beruflichen Schule des Wetteraukreises in Oberhessen Nidda/Büdingen. Im Mittelpunkt standen für die 15 bis 24jährigen die Themen „Alkohol und Drogen, „Ablenkung“ und „Der Verkehrsunfall und seine Folgen“, flankiert von der „Aktion BOB“ der Polizei Mittelhessen und Themen wie „Fahrphysik“ und „Allererste Hilfe“.

Die Praxis bilden dabei die Simulatoren ab: der Aufprallsimulator, der Überschlagsimulator und der Fahrsimulator.

Das runderneuerte Programm will die jungen Verkehrsteilnehmer weniger durch Vorträge informieren, als sie mit Hilfe interaktiver Materialien, digitalen Angeboten und dosiertem Hintergrundwissen zu eigener Einsicht und sinnvollen Handlungsalternativen führen. Dazu stellt die Deutsche Verkehrswacht mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Lernplakate, Schülerarbeitshefte, Filme und Hintergrundinfos zur Verfügung.

Unterstützt wird das Thema in der Wetterau vom ADAC, der Landesverkehrswacht, der Polizei, der Notfallseelsorge und der Drogenberatung Wetterau.

 

Die Neuerungen, die vor allen Dingen die Oberstufen und Berufsschulen betreffen, sind bei den Teilnehmenden gut angekommen. Die aktive Beteiligung der Fahranfänger/innen lässt hoffen, dass die behandelten Themen rund ums Auto, nachhaltig wirken. 

Polizeikommissarin Sabine Axmann bespricht mit einer Gruppe einen Unfall bei Nidda, bei dem 4 junge
Menschen starben. (Foto: Euler)
Überschlag, -Aufprall- und Fahrsimulator im Hof der BSO. (Foto: Euler)