Geldmuseum der Bundesbank und die EZB

waren am 17.06.19, dem ehemaligen “Tag der Deutschen Einheit“ das Ziel der Klasse 10 MUA der Berufsschule in Nidda.

Die Vorbereitungen für diese Exkursion waren ungewöhnlich lang: über ein halbes Jahr! Denn wenn man sich für eine Führung bei der und durch die Europäische Zentralbank anmeldet, muss man u.a. zwei Fakten zur Kenntnis nehmen: Erstens ist die Vorlaufzeit mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr und zweitens gibt es Führungen erst ab 16.00 Uhr, -was für Schulveranstaltungen eher problematisch ist. Doch alle organisatorischen, bürokratischen und regulatorischen Hürden wurden genommen und so wurde die Klasse um 13.00 Uhr zu einer über 90 minütigen Führung durch Frau Endres im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank sehr freundlich empfangen. Die Ausstellung führt die Besucher von den Anfängen der Zahlungsmittel (wie Salzgeld) durch deren turbulente Geschichte(n) (Tempelritter, Fugger und Rothschild) bis hin zur modernen Geldpolitik zwischen Fed und EZB. Letztes Highlight ist ein Goldbarren (leider sehr gesichert), den man berühren und heben darf. Funfacts am Rande: Ja, das Geldmuseum ist das einzige Museum, das montags geöffnet hat und auch nichts kostet.

16.00 Uhr ging es weiter in der EZB. Leider war einigen Schülern nicht bewusst, dass man natürlich vor dem Eintritt durch eine Sicherheitskontrolle muss, die der eines Flughafens in nichts nachsteht. So ging es mit etwas Verspätung (was unserer Guide aber höflich überging) durch den kolossalen Bau. Eine geführte interaktive Besucherwelt mit vielen Höhepunkten, wie das Platznehmen auf dem Stuhl von Herrn Dragi und nicht zuletzt die kostenlosen Getränke -so viele man aufgrund des Wetters brauchte- ließen die Zeit wie im Flug vergehen.

Einig waren sich alle Schüler, dass man sehr viel Spannendes erfahren hat, dass dies aber nur der Türöffner in die Welt der Finanzen gewesen ist.

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