Abschlussfeier der Zweijährigen Berufsfachschule in Nidda

“Ich wünsche euch einen gesunden, beruflich interessanten und vor allem einen glücklichen weiteren Lebensweg“. Mit diesen Worten schloss die Rede von Roland Olfe, Abteilungsleiter für die Berufsfachschule an der Berufsschule Nidda bei der diesjährigen Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler. Damit endete die zweijährige Schulausbildung, in der die Schülerinnen und Schüler neben allgemeinbildendem auch berufsbezogenen Unterricht in Theorie und Praxis erhalten. In diesem Jahr haben 23 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfung bestanden. Sie hatten die Schwerpunkte Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik und medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe gewählt.


Neben der beruflichen Qualifikation haben die Schülerinnen und Schüler einen mittleren Bildungsabschluss erhalten und damit beste Voraussetzungen für eine betriebliche Berufsausbildung oder den Besuch weiterführender Fachschulen, Fachoberschulen oder beruflicher Gymnasien. Weitere Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.bsnidda.de.

Die Abschlussfeier wurde auch in diesem Jahr von den Schülern selbst organisiert. Durch das Programm führten Kim Pearl Becker und Karina Gass. Sie begrüßten die Gäste und bedankten sich bei ihren Lehrkräften für die tolle Zeit in der Berufsfachschule. „Uns stehen nun viele Möglichkeiten offen“, so Kim Pearl Becker abschließend.

„Das Schlimmste, was einem passieren kann ist, dass man seine Ziele erreicht!“ Mit diesen Worten, die der Schriftsteller Oscar Wilde einmal sinngemäß gesagt haben soll, begann die Rede des stellvertretenden Schulleiters Alexander Popplow. Er wendete sich damit an die Schüler, die jetzt ein wichtiges Ziel erreicht haben und sich nun fragen können, wohin es auf der Bahn des Lebens für sie weitergeht. Popplow sprach die moderne Arbeitswelt an, in der ein Arbeitsleben immer seltener im eigenen Ausbildungsbetrieb abgeschlossen wird. Aber er sei sehr zuversichtlich, dass es den Lehrern gelungen ist, die Schüler auf diese veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten. „Viel Glück, privaten und beruflichen Erfolg und sowie ein hohes Maß an persönlicher Zufriedenheit“ wünschte Popplow den Absolventen zum Abschluss seiner Rede.

Darauf folgte die kurze Ansprache des Abteilungsleiters der Berufsfachschule. Er blickte auf die zwei Jahre der Berufsfachschulausbildung zurück und stellte fest, dass die Schüler zum jetzigen Zeitpunkt „wesentlich mehr ausbildungsfähig sind als vor zwei Jahren“, weil sie Erfahrungen durch Betriebspraktika und Praxisunterricht in der Schule gesammelt haben, älter und reifer geworden sind und viel gelernt haben. Außerdem haben sie den mittleren Bildungsabschluss erworben, womit sie in ihrer Schullaufbahn eine weitere Hürde genommen haben. „Darauf könnt ihr stolz sein“, so Olfe. Seine Rede wurde durch ein digitales Spiel aufgelockert. Daran konnten die Absolventen und Gäste via Smartphone aktiv teilnehmen und ihr Wissen unter Beweis stellen. Mit der Hoffnung, dass die Schüler die Schule in guter Erinnerung behalten schloss Roland Olfe seine Rede und versicherte, dass die Lehrkräfte sich gerne an die Zeit mit den Schülern erinnern werden.

Anschließend wurde das Büfett mit selbstgebackenem Kuchen eröffnet. Während der Pause wurden die obligatorischen Erinnerungsfotos gemacht. Für den weiteren Verlauf der Veranstaltung hatten die Schüler ein Quiz vorbereitet, in dem Lehrer und Schüler in den gegenseitigen Wettstreit treten konnten. Danach erfolgte der Höhepunkt der Veranstaltung – die mit Spannung erwartete Zeugnisausgabe durch den Abteilungsleiter und die Klassenlehrer. Die zwei Jahre der Berufsfachschulausbildung fanden damit ihren Abschluss.

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